Solidarität mit OutInChurch

Die SPD Hamburg solidarisiert sich mit der Initiative OutInChurch und schließt sich den Forderungen in einem offenen Brief an.

Unter dem Motto OutInChurch – Für eine Kirche ohne Angst haben sich zahlreiche Mitarbeitende der Katholischen Kirche zusammengeschlossen, die sich unter anderem als lesbisch, schwul, bi, trans*, inter, queer und non-binär identifizieren.  In einem Manifest haben sie ihre Forderungen an die Kirche formuliert.

In Folgenden der offene Brief des Arbeitskreises Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften der Hamburger SPD:

Sehr geehrter Herr Ehebrecht zum Sande, sehr geehrte Initiator:innen von OutInChurch,

mit großem Interesse haben wir seitens des Arbeitskreises Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften der Hamburger SPD Ihre Initiative wahrgenommen. Wir haben Ihre Forderungen in unserem Arbeitskreis intensiv diskutiert. Daraufhin hat sich der Landesvorstand der SPD ebenfalls mit Ihren Anliegen befasst und sich insbesondere Ihre Forderungen 2, 3 und 4 zu eigen gemacht:

  • Wir erwarten von der Katholischen Kirche, dass sie allen LGBTIQ+ Personen einen diskriminierungsfreien Zugang zu allen Handlungs- und Berufsfeldern in der Kirche eröffnet.
  • Wir fordern, dass das kirchliche Sonderarbeitsrecht abgeschafft wird. Mindestens muss die Katholische Kirche die Fragen der persönlichen Lebensführung aus den Loyalitätsanforderungen streichen.
  • Wir fordern die Katholische Kirche in Deutschland auf, diffamierende und diskriminierende Aussagen zu sexueller Identität oder Orientierung zu revidieren und die Anforderungen eines modernen Verständnisses der Menschenrechte zu erfüllen.

Für Ihren mutigen Kampf drücken wir Ihnen unseren tiefen Respekt und unseren Wunsch auf Erfolg aus.

Für den Arbeitskreis

Stephan Dreyer, Sprecher

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