Erinnern heißt, Verantwortung zu übernehmen

Was die Stolpersteine vor dem Kurt-Schumacher-Haus mit unserer Gegenwart zu tun haben

Drei kleine Messingsteine vor dem Kurt-Schumacher-Haus erinnern heute an die Hamburger Sozialdemokraten Wilhelm Bock, Ludwig Wellhausen und Karl Meitmann. Meitmann, damals SPD-Landesvorsitzender, prophezeite bereits 1930 in einer Rede gegenüber SPD-Funktionären: „Die Nazis sind eine reale Wirklichkeit, die wir nicht übersehen dürfen. […] Die Nationalsozialisten werden nicht nach Berlin marschieren, sie werden Stück für Stück den Boden ebnen, um die Herrschaft zu erringen.“ „Erinnern heißt, Verantwortung zu übernehmen“ weiterlesen

Unser Kuschu – 65 Jahre jung!

Historischer Vortrag anlässlich des 65-jährigen Jubiläums des Kurt-Schumacher-Hauses von Dr. Holger Martens

Die Hamburger SPD hatte vor 1933 ihren Sitz in der Großen Theaterstraße 44, also am Neuen Jungfernstieg, an der Binnenalster. In der Fehlandtstraße, einer Parallelstraße, befand sich die Redaktion des Hamburger Echos, unserer Parteizeitung. Beide Gebäude, also Parteihaus und Zeitungshaus waren rückwärtig verbunden. Die Nationalsozialisten hatten 1933 die SPD verboten und das Parteivermögen eingezogen. Das Haus wurde dann an andere veräußert. „Unser Kuschu – 65 Jahre jung!“ weiterlesen