Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen

Für eine bessere Integration. Das Impact Dock Cross Mentoring mit Flüchtlingen: Wir von Ministry sind dabei – und glücklich darüber.

Ich gehöre wohl zu den unverbesserlichen Optimisten dieses Landes. Denn ich sehe die sogenannte Flüchtlingskrise nicht als Krise im eigentlichen Sinne an. Ich bin der Meinung, dass es sich in Wahrheit um eine große Chance für uns und unser Land handelt. Auch für die zahlreichen Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, um vor Gewalt und Tod zu fliehen, bietet sich jetzt die Gelegenheit für einen Neuanfang. „Flüchtlinge und Unternehmen zusammenbringen“ weiterlesen

Willkommen in Altona!

Willkommen in Altona – Von Optimismus und sozialem Engagement zugunsten der Flüchtlinge in Hamburg.

Der Begriff ‚Krise‘ bedeutet in seinem altgriechischen Ursprung Meinung, Beurteilung, Entscheidung und meint eine Situation, deren weiterer Verlauf sich an einem Wendepunkt befindet, der sich zum Guten, aber auch zum Schlechten entwickeln kann. „Willkommen in Altona!“ weiterlesen

Ende einer ZEA. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Abschied – Die Zentrale Erstaufnahme im Wiesendamm 24 wurde endgültig geschlossen. Ein Erfahrungsbericht über Helfen und soziales Engagement.

Nun ist es also so weit. Die letzten Bewohner sind gestern in andere Unterkünfte verlegt worden, wir haben noch vier Wochen Zeit für den Rückbau, am 30. Juni 2016 wird die Zentrale Erstaufnahme (ZEA) im Wiesendamm 24 endgültig geschlossen. Fast acht Monate lang war die ehemalige Theaterwerkstatt in Barmbek für ca. 260 Flüchtlinge ihr neues Zuhause geworden, bot den Menschen nach der oft lebensgefährlichen Flucht Sicherheit und ein Stück Geborgenheit. „Ende einer ZEA. Ein persönlicher Erfahrungsbericht.“ weiterlesen

Mensch ärgere Dich nicht

Besuch in der ZEA Wiesendamm – Die Jusos Hamburg Nord gründeten die Projektgruppe „Aktiv mit Geflüchteten“ und verbrachten einen Tag mit mit den Flüchtlingen.

Im März hat sich unter den Jusos Hamburg Nord die Projektgruppe „Aktiv mit Geflüchteten“ gegründet. Unser Ziel ist es, insbesondere Geflüchtete in unserem Alter in unsere Freizeitaktivitäten wie etwa Beachvolleyballturniere, Hafenbesuche oder Picknicks im Stadtpark oder an der Alster einzubinden. „Mensch ärgere Dich nicht“ weiterlesen

Etwas von meinem Glück zurückgeben

Eine persönliche Flüchtlingsgeschichte – im zweiten Teil erzählt Bilata Suleiman über ihre weiteren Erfahrungen und ihr Leben in Deutschland.

Ich heiße Bilata Suleiman. Ich bin ein Flüchtlingskind. Mittlerweile bin ich als Sozialarbeiterin für das Deutsche Rote Kreuz in einer Einrichtung für Asylsuchende angestellt. „Etwas von meinem Glück zurückgeben“ weiterlesen

Robin Hood wohnt in Jenfeld

FindingPlaces – Ein Erfahrungsbericht über das Suchen und Finden von geeigneten Flächen für Flüchtlingsunterkünfte in Hamburg.

HamburgerInnen können jetzt der Stadt vorschlagen, wo Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Das wollte ich mal ausprobieren und habe mich bei FindingPlaces angemeldet. Am Dienstag war es soweit. Ein Erfahrungsbericht. „Robin Hood wohnt in Jenfeld“ weiterlesen

Yep! Geht doch!

Die Fahrrad AG vom Verein Flüchtlingshilfe Harvestehude ist ein voller Erfolg

Von Hendrikje Blandow-Schlegel

Fahrrad AG HarvestehudeDie Fahrrad AG vom Verein Flüchtlingshilfe Harvestehude FHH e. V. ist erst vier Wochen am Start in der Unterkunft Sophienterrasse. Aber sie fährt volle Kraft voraus und alle machen mit! Erst wurde gesammelt. Dann eingerichtet. Ein Lager im Hafen organisiert. „Yep! Geht doch!“ weiterlesen

In Deutschland zu Hause

Eine persönliche Flüchtlingsgeschichte – Bilata Suleiman erzählt über ihre Erfahrungen und ihr Leben in Deutschland.

Ich heiße Bilata Suleiman. Ich bin ein Flüchtlingskind. Meine Geschichte beginnt in Syrien. Als erstes Kind kurdischer Eltern bin ich 1990 in einem kleinen Dorf namens Drejik, in Qamischli, im Nordosten des Landes geboren. „In Deutschland zu Hause“ weiterlesen

Nun bin ich also Privatvormund

Von Eckart Albrecht

Flüchtlings-Erstversorgungseinrichtung (EVE)
Jamals (vorläufiges) zu Hause: die Flüchtlings-Erstversorgungseinrichtung (EVE)

Nachdem die sogenannte Flüchtlingskrise, die in Wirklichkeit eine Krise der europäischen Staaten ist, seit etlichen Monaten den öffentlichen Diskurs bestimmt, ich immer wieder verbal meine Solidarität mit den Flüchtenden formuliere, wird es Zeit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Zumal ich seit etwa einem halben Jahr den „Freizeitblock“ der Altersteilzeit genieße und damit deutlich mehr Möglichkeiten habe, neue Wege abseits eines Angestelltendaseins zu beschreiten. „Nun bin ich also Privatvormund“ weiterlesen

Als Gastgeber beim Welcome Dinner

Ein Erfahrungsbericht

Von Frauke Petschulat

WelcomeDinner
Dalia, Ayman und Familie zu Gast beim WelcomeDinner

Ende April war es soweit: Ich hatte uns beim „Welcome Dinner“ angemeldet, einer Initiative, bei der HamburgerInnen Geflüchtete zu sich nach Hause zum Abendessen einladen. Uns wurde eine syrische Familie mit drei Kindern angekündigt.

Mein Mann Tim, unsere beiden kleinen Töchter und ich waren gerade in der Elternzeit ein halbes Jahr außerhalb Hamburgs unterwegs gewesen. Währenddessen hatte sich in Hamburg so einiges verändert. Ein Teil der Welt war inzwischen zu uns gekommen. Das „Welcome Dinner“ schien uns ein guter Schritt zu sein, das sich in unserer Abwesenheit veränderte Hamburg neu kennenzulernen. „Als Gastgeber beim Welcome Dinner“ weiterlesen