Hamburg bleibt in Bewegung – unsere Politik wirkt

Die guten Nachrichten für Hamburg reißen nicht ab. Auch im Herbst kann eine positive Bilanz gezogen werden: Die Politik der SPD Hamburg wirkt.

Hundert Tage nach dem Start des neuen Senats hatten wir bereits eine positive Bilanz gezogen. Doch es geht weiter mit guten Nachrichten aus und für Hamburg: neue Investitionen in den Hafen, ein spektakulärer Entwurf für die neue Staatsoper, große Schritte bei der Digitalisierung und konkrete Fortschritte in der Mobilität der Zukunft. Sie zeigen: Unsere Politik wirkt. Ein Überblick über die neuesten Entwicklungen:

1. Weitere gute Nachricht für den Hafen: Großreederei investiert in Hamburg

Wachstumsschub für den Hafen: Die französische Reederei CMA CGM steigt im Hamburger Hafen ein. CMA CGM will dafür 20 Prozent am Container Terminal Hamburg im Waltershofer Hafen erwerben, das in den nächsten Jahren erweitert werden soll. SPD-Landesvorsitzende und Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard begrüßt die Entscheidung: „Das ist eine weitere gute Nachricht für den Hamburger Hafen. Mit der Entscheidung gehen Investitionen und geplante Ladungsmengen einher, die sich in die geplanten Entwicklungen in Hamburg gut einfügen. Wir investieren in den kommenden Jahren in die Transformation des Waltershofer Hafens: zusätzliche Flächen, mehr Kaimauern und ein größerer Drehkreis ermöglichen eine noch bessere Erreichbarkeit und verbesserte nautische Bedingungen. Unsere Entscheidungen zur Stärkung des Hafenstandortes Hamburg zahlen sich aus.“

2. Siegerentwurf für die Staatsoper – Ein neues Wahrzeichen entsteht

Entwurf der neuen Staatsoper | Bild: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain.
Entwurf der neuen Staatsoper | Bild: BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain.

Mit einem spektakulären Entwurf zum Neubau der Staatsoper am Baakenhöft in der HafenCity haben sich die dänischen Architekten Bjarke Ingels Group im Wettbewerb durchgesetzt. Entstehen soll ein Opernhaus von Weltrang, das sich zu allen Seiten hin öffnet und mit einer rundum begehbaren und begrünten Dachlandschaft alle Hamburgerinnen und Hamburger zum Erkunden einlädt – offen, heiter, markant und ohne Pathos. Errichtet wird die neue Oper von der Kühne-Stiftung, die Stadt übernimmt lediglich Erschließungskosten des Geländes bis zu einem festgelegten Höchstbetrag. Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher lobt die „herausragende Architektur, die die Stadtsilhouette in der HafenCity prägen wird“. Kultursenator Carsten Brosda: „Wir werden die Hamburgische Staatsoper für das 21. Jahrhundert neu denken und einen spektakulären Ort für alle schaffen.“ Der Siegerentwurf wird nun in enger Abstimmung mit der Kühne-Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert.

3. Autonome Mobilität: Bald rollen selbstfahrende Busse im Stadtverkehr

HEAT: der selbstfahrende Bus der Hochbahn | Foto: Hochbahn
HEAT: der selbstfahrende Bus der Hochbahn | Foto: Hochbahn

Hamburg bringt autonomes Fahren auf die Straße: Die Hochbahn hat die Genehmigung für ihren autonomen Kleinbus vom Typ HOLON urban im Realbetrieb erhalten. Bislang wurde er getestet, künftig fährt er regulär auf Hamburgs Straßen. Schon im nächsten Jahr folgen Testfahrten mit Fahrgästen. Ein weiterer Schritt in Richtung moderne und nachhaltige Mobilität.

4. Digitalisierung, die den Alltag erleichtert: Hamburg als bundesweites Vorbild

Ummelden, ohne dafür auf’s Amt zu müssen – in Hamburg funktioniert das schon seit einiger Zeit komplett digital und immer mehr Behörden im ganzen Land schließen sich an. Vor Kurzem wurde die Marke von 2.000 Meldeämtern geknackt, sodass nun schon rund 55 Millionen Bürgerinnen und Bürger den bequemen Service nutzen können, der in Hamburg seinen Anfang genommen hat. Übrigens: Die digitale An- und Ummeldung ist nur einer von rund 300 digitalen Services, die Hamburg anbietet. So machen wir das Leben der Menschen einfacher.

Und wer in den letzten drei Monaten innerhalb Hamburgs zu- oder umgezogen ist, erhält eine kostenfreie hvv-Wochenkarte oder einen switch-Gutschein für Carsharing oder E-Scooter.

5. Hamburg wird noch attraktiver für Start-ups und Innovation

Hamburg gehört neben München zur Spitze der deutschen Innovationsstandorte. Schon jetzt wird hier auf höchstem Niveau geforscht und Neues entwickelt, zum Beispiel beim Forschungszentrum DESY in Bahrenfeld oder an der TU Harburg. Vier Innovationsparks in Altona, Finkenwerder, Harburg und Bergedorf bieten Gründerinnen und Gründern ein exzellentes Umfeld in direkter Nachbarschaft zur Wissenschaft. Die städtischen Fördermittel sind mittlerweile bei 36 Millionen Euro jährlich angekommen.

Mit dem gemeinnützigen Unternehmen „Impossible Founders“ und Mitteln vom Bund sowie privaten Geldgebern werden Unternehmensgründungen in Hamburg mit insgesamt 50 Millionen Euro künftig noch besser gefördert. Die Organisation hilft dabei, aus Forschungsergebnissen Startups mit wirtschaftlichem Potential und gesellschaftlicher Relevanz zu schaffen – für den Wohlstand und die gute Arbeit von morgen. Der Fokus liegt dabei auf Deep Tech, Green Tech, Künstlicher Intelligenz, Data Science und neuen Materialien. Deep Tech bezeichnet Startups, die auf Basis wissenschaftlicher Durchbrüche oder komplexer Ingenieurskunst innovative Technologien entwickeln.

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